26. Juni 2018


Kriminalität

2. Verhandlungstag im Mordprozess

Am Dienstag wurde vor der Großen Strafkammer am Landgericht Passau das Strafverfahren gegen Elisabeth W. wegen versuchten Mordes fortgesetzt. Ob die Angeklagte tatsächlich beabsichtigte, ihren Ehemann mit dem Medikament Marcumar zu vergiften, versuchte der vorsitzende Richter mit weiteren Zeugenvernehmungen herauszufinden. Nachdem die Beschuldigte in ihrer Einlassung am ersten Prozesstag Affären mit anderen Männer einräumte, wurden diese am Dienstag als Zeugen vernommen. Alle drei Männer bezweifelten, dass die Angeklagte zu einem Mord fähig sei. Im weiteren Verlauf des Verhandlungstags wurde der Ehemann von Elisabeth W. zu deren Sexualleben und Beziehung befragt. Ebenso befasste sich der vorsitzende Richter mit der Frage, ob sich der Ehemann selbst vergiftet haben könnte. Derartige Beschuldigungen wies das Opfer jedoch wehement von sich.



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