9. August 2016


Kunst und Kultur

Der Watzmann auf Abschiedstournee

Aufi oder nit Aufi? Seit mittlerweile über 40 Jahren ist diese Frage Teil des österreichischen Kulturguts. Und auch in Deutschland, weiß man, worum es bei dieser Frage geht. Nämlich um das Stück „Der Watzmann ruft“. Das Rustical befindet sich mittlerweile auf seiner Abschiedstournee. Die Geschichte von „Der Watzmann ruft“ fängt in den 70ern an. Von Anfang an dabei ist unter anderem Joesi Prokopetz, der damals den Bua gespielt hat und mittlerweile den Vater und einen der Knechte darstellt. Doch er ist nicht nur Darsteller, sondern auch einer der geistigen Köpfe oder wie er einmal bezeichnet wurde – Spritus Rektor. Er weiß noch genau, wie es zu der Idee des Stücks kam. 1974 erschien schließlich der „Der Watzman ruft“ als Schallplatte und gehört bis heute zu einer der erfolgreichsten österreichischen Musikalben. Zur selben Zeit begannen sie auch, mit dem Stück auf der Bühne aufzutreten. Erst in Österreich, aber 1982 auch in Deutschland. Sein halbes Leben Teil des Teams ist auch der österreichische Kabarettist Christoph Fälbl. Er spielt den zweiten Knecht und den Bua. In Interview verriet der 50-Jährige zudem, wie er zu seiner Paraderolle gekommen ist. Beide Darsteller spielen zwei Personen im Watzmann. Mehrere Male im Stück müssen sie von einer Rolle in die nächste schlüpfen und sich umziehen. Nähere Informationen zu den Konzertterminen finden Sie unter www.wolfgangambros.at.



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