28. Februar 2014


wichtig

A94 Informationsgespräch

Auch wenn man das Gefühl haben könnte, es tut sich nicht viel – der Bau der A94 geht Stück für Stück voran. In den letzten Jahren schneller, als in den Jahrzehnten zuvor, war man sich beim Gespräch in Pocking einig. Doch angekommen ist die Autobahn hier noch nicht. Der Naturschutz hat das Planfeststellungsverfahren in diesem Abschnitt fast um ein Jahr verzögert. Für den Kiebitz müssten aufgrund von Gesetzen hier Ausgleichsflächen geschaffen werden.

Trotz Landwirtschaft habe sich die Kiebitzpopulation verdreifacht. Diesen Aspekt wollen die Landtagsabgeordneten bei den Verhandlungen in die Wagschale werfen, wenn es um die geplanten 31 Hektar Ausgleichsfläche geht.

Trotz der Verzögerungen hält die Autobahndirektion am Fertigstellungsziel 2018 fest.

Davon ausgenommen: der Abschnitt Simbach. Bürgermeister Günther Wöhl unterstrich in seiner Stellungnahme, dass auch dort die A94 gewünscht wird. Um endlich planen zu können, muss der Bereich allerdings in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplans 2015 aufgenommen werden. Eine Resolution der Landkreise Rottal-Inn und Passau als Ergebnis der Konferenz am Freitag soll deshalb unterstreichen, dass man an einem Strang zieht.

Nächster Bauabschnitt:  5,5 Kilometer Malching – Kirchham für 81 Millionen Euro. Einsprüche und die dadurch notwendige Einhausung bei Tutting trieben die Kosten die Höhe. Baubeginn: wenn alles gut läuft, nach Erörterungstermin im Sommer und Planfeststellungsbeschluss Ende 2014 dann im nächsten Jahr.



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