29. März 2017


Hochwasser

Abschlussbericht zur Flutkatastrophe in Simbach am Inn

Ein voller Saal im Lokschuppen zeigte das große Interesse der Simbacher Bewohner, endlich Klarheit zu bekommen, was diese Katastrophe am ersten Juni 2016 ausgelöst hat bei der sieben Menschen starben und viele Familien Hab und Gut verloren haben.

Es war ein Jahrhunderthochwasser das an diesem ersten Juni 2016 über Simbach hereinbrach. Binnen einer Stunde, so zeichneten die Wissenschaftler der Wiener Universität für Bodenkunde die Entwicklung nach, hat sich die Katastrophe aufgebaut und ausgebreitet.

Einen Abfluss von 200 Kubikmeter pro Sekunde konnte der Simbach nicht mehr aufnehmen. Dazu kam der Dammbruch vor der Stadt.
Viele Menschen interessierte, was wäre zu verhindern gewesen, wenn der Damm nicht gebrochen wäre.

Auch welche Rolle die Verstopfung der Rohre am Damm spielte, und wie sehr sich der Anbau von Mais auf den Feldern auf die Wasseransammlungen auswirkte wurde erörtert.

Viele Faktoren also die zu diesem Jahrhunderthochwasser geführt haben. Bleiben die Fragen nach einer künftigen Verhinderung.
Künftig braucht es ein Zusammenwirken von technischen und passiven Schutzmaßnahmen um eine derartige Katastrophe zu verhindern. Und das möglichst schnell, so der Bürgermeister.

Die Baumaßnahmen sollen so rasch als möglich angegangen werden. Damit sich die Bürger von Simbach wieder sicher fühlen können. Denn die Angst, dass es wieder zu einer solchen Katastrophe kommen könnte, ist noch immer vorhanden.



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