28. Juni 2017


Kriminalität

Angeklagt – Zwei Rumänen stehen wegen gewerbs- und bandenmäßigen Schleusens vor Gericht

Am Mittwoch begann im Landgericht Passau das Strafverfahren gegen zwei rumänische Männer, denen gewerbs- und bandenmäßiges Einschleusen von Ausländern in acht Fällen vorgeworfen wird. Dabei sollen sie mindestens 247 Flüchtlinge nach Deutschland geschleust und dafür rund 123.500 Euro erhalten haben. Für die Fahrten wurden dabei jeweils Fahrzeuge benutzt, die nicht für Personen. sondern für Warentransporte ausgelegt sind. Auf den Ladeflächen sollen jeweils zwischen 22 und 42 Personen völlig ungesichert und unter äußert beengten räumlichen Bedingungen befördert worden sein. Zum Prozessauftakt gab einer der beiden Angeklagten an, er hätte lediglich die Autos verkauft, ohne zu wissen, dass diese dann für Schleußungsfahrten benutzt werden würden. Als ihm das klar wurde hätte er sich selbst angezeigt. Die beiden 27-Jährigen wurden aufgrund von Europäischen Haftbefehlen im August 2016 in Rumänien festgenommen und nach Deutschland ausgeliefert. Der Prozess wird am 7. Juli fortgesetzt.



Oben