6. Oktober 2015


Kunst und Kultur

Antike Raritäten in Passau.

Am Donnerstag wurde in der ehemaligen Jesuitenbibliothek in Passau eine „Wunderkammer“ eröffnet. Solche Kammern waren im 17. und 18. Jahrhundert Räume, in denen Jesuiten ihre besonderen Schätze gesammelt haben. Mit den Instrumenten, Naturobjekten und exotischen Tierpräparaten aus Japan und China waren sie Vorläufer der Museen. Die Passauer Wunderkammer wurde diesen Räumen nachempfunden und beherbergt rund 350 Exponate aus drei großen Museen in München. Besonders auffällig ist die außergewöhnlich große japanische Riesenkrabbe, die mit 3,20 Metern Spannweite das größte öffentlich ausgestellte Präparat dieser Art repräsentiert.



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