3. März 2017


Flüchtlinge

Arbeitskräftepotenzial von Asylbewerbern

2016 hat das Bundesamt für Flüchtlinge und Migration in Bayern rund 59.000 Asylbewerber anerkannt. Laut Innenminister Joachim Herrmann stehe der bayerischen Wirtschaft damit für die Berufsausbildung ein großes Potenzial an meist jungen Menschen zur Verfügung. Für Asylbewerber aus sicheren Herkunftsländern gelte jedoch kraft Bundesrecht ein absolutes Beschäftigungsverbot. Abgelehnte Asylbewerber aus anderen Staaten in einer laufenden Berufsausbildung werden hingegen regelmäßig für den Zweck der Ausbildung nach der so genannten 3 + 2 Regelung geduldet. Abgelehnte Asylbewerber, die während des laufenden Asylverfahrens eine dreijährige Berufsausbildung angetreten haben, können dafür eine Ausbildungsduldung erhalten. Darüber hinaus erlangen sie nach einem erfolgreichen Abschluss eine zweijährige Aufenthaltserlaubnis für eine der Qualifikation entsprechende Beschäftigung.



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