7. Dezember 2016


Flüchtlinge

Aufklärung durch Vernehmung

Wie das Polizeipräsidium Niederbayern am Mittwoch mitteilte, ist der Fall der gemeldeten Schüsse in der Gemeinschaftsunterkunft in Kellberg aufgeklärt. Der Tatverdächtige gab an, mit drei weiteren Bekannten einen Flüchtling in der Unterkunft besucht zu haben, den sie aus der Berufsschule kennen. Der 18-Jährige hatte seine Gaspistole dabei und wollte sie der Gruppe zeigen. Er habe dann vom Balkon aus sechs Mal geschossen, bewusst in Richtung der Bäume neben dem Gebäude. Er wollte keinesfalls jemanden bedrohen oder schädigen und bedauere sein Handeln, so der 18-jährige bei der Vernehmung. Erst über soziale Netzwerke habe er von dem von ihm ausgelösten Großeinsatz der Polizei erfahren. Seine Pistole habe er daraufhin weggeworfen.



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