12. Juli 2016


Hochwasser

Auftakt zum Hochwasserschutz

„Die Lebenskraft eines Zeitalters liegt nicht in seiner Ernte, sondern in seiner Aussaat.“ Dieses Zitat des deutschen Journalisten und Kritikers Carl Ludwig Börne übertrug die Umweltministerin Ulrike Scharf auf die Herausforderungen im Hochwasserschutz. Denn mit vielen geplanten Maßnahmen sorge der Freistaat in der Zukunft für mehr Sicherheit, so die Ministerin.
Am Montag nahm die Umweltministerin gemeinsam mit Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper ein Hochwasserschutztor im Fürstenweg in Betrieb. Neben dem Tor sollen hier weitere Tiefbaumaßnahmen wie ein Schöpfwerk und Rohrverlegungen bei Überschwemmungen für Sicherheit sorgen.
Der Bauabschnitt in Hackelberg soll in Zukunft 32 Wohn- und Mehrfamilienhäuser, sowie ansässige Betriebe schützen. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Angaben der Stadt Passau auf rund 2,2 Millionen Euro. Auch in weiteren Stadtteilen sind Schutzmaßnahmen in Planung.
Um Bayern möglichst hochwassersicher zu machen, investiert der Freistaat im Rahmen des Programms Hochwasserschutz 2020plus rund 3,4 Milliarden Euro in zahlreiche Maßnahmen. Eine 100-prozentige Sicherheit gebe es dennoch nicht, so die Umweltministerin. Denn Naturgewalten sind und bleiben immer unberechenbar.



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