11. Mai 2015


Passau

Bayerische Meisterschaften im Kegeln der Körperbehinderten

In der Kegelhalle Rudi Haberger in Passau fanden dieses Wochenende die Bayerischen Meisterschaften im Kegeln der Körperbehinderten statt. Am Sonntag traten dabei fünf Teams aus Niederbayern, Oberbayern, der Oberpfalz und Mittelfranken gegeneinander an. Jedes Team besteht aus sechs Spielern.
Die Kegler spielen in unterschiedliche Klassen, die je nach Grad der Behinderung bestimmt wird.

Auf sechs Bahnen wurde das ganze Wochenende über gekegelt. Angefeuert vom lautstarken Publikum, das die Teilnehmer mit typischen Kegel-Sprüchen wie “ Gut Holz“ begleitet.
Es werden 100 Schub gekegelt, also 100 Würfe gemacht. Rollstuhlfahrer spielen dabei immer „in die Vollen“. Es werden also immer wieder alle neun Kegel aufgestellt. Die niedrigeren Schadensklassen kegeln jeweils 50 Schub „in die Vollen“ und 50 Schub abräumen, also so lange bis alle Kegel gefallen sind.

Sieger eines Wettkampfes ist die Mannschaft, die am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, also mehr Holz erzielt hat.

 



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