23. Februar 2017


Kriminalität

Betrug per Telefon

Immer wieder werden ältere Mitmenschen Opfer von Telefonbetrügern. Erst kürzlich wurde eine 80-jährige Rentnerin in Dingolfing auf diese Weise um einen sechsstelligen Betrag gebracht. Derartige Fälle nahmen in den letzten Jahren zu.

Die am häufigsten genutzte Masche der Betrüger ist der sogenannte Enkeltrick. Dabei gibt sich der Anrufer als Familienmitglied – oder eben als Enkel beziehungsweise Enkelin – des Angerufenen aus. Ihre Opfer suchen sich die Betrüger häufig über Telefonbücher. Dabei halten Sie Ausschau nach Namen, die auf ältere Menschen hinweisen. Hält die angerufene Person den Anrufer für ein Familienmitglied, beginnt die nächste Phase.

Stellt sich ein Anrufer nicht selbst vor, sondern möchte erraten werden, sollte man misstrauisch sein, insbesondere wenn man um Geld gebeten wird. Hat man am Telefon den Eindruck, Opfer eines Betrügers zu werden, sollte man keinesfalls persönliche Daten preisgeben, sich die Telefonnummer des Anrufers notieren und das Gespräch unverzüglich beenden. Außerdem sollte man niemals Geld an Fremde übergeben.

Nähere Informationen für Seniorinnen und Senioren hat die Polizei in den beiden Präventionsbroschüren „Sicher leben“ und „Sicher zu Hause“ zusammengestellt, die kostenlos in allen Polizeiinspektionen ausliegen. Das gesamte Informationsangebot der Polizei finden Interessierte nach Thema, Zielgruppe und Medienart sortiert auch online unter www.polizei-beratung.de/medienangebot.



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