19. Juli 2016


Freizeit und Hobbys

Der neue Trend Pokémon Go

Seit fast 20 Jahren flimmern die Abenteuer von Ash und seinen Freunden über die deutschen Fernsehbildschirme. Mindestens genauso lang kann man mit dem Gameboy eigene Abenteuer erleben. Doch trotz der guten Grafik war es nicht das Selbe wie in der Serie. Doch mit Pokémon Go ist nun alles anders. Der Spieler muss sich mit Hilfe der GPS-Ortung selbst fortbewegen um Pokémon zu finden. Und die können überall auftauchen. Steht man einem Taschenmonster gegenüber schaltet sich die Kamera des Smartphones ein und das wilde Pokémon taucht in der realen Umgebung auf. Mit dem Pokéball kann dann der ehrgeizige Sucher das wilde Pokémon fangen. Sogenannte Pokéstops befinden sich in der Nähe von Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt. An diesen Orten hat der Spieler die Möglichkeit nützliche Gegenstände wie Pokébälle zu erhalten. In Passau gibt es solche Stationen zum Beispiel am Treppenbrunnen oder an der Uhr vor dem Nibelungencenter. Wie in der Serie hat der Spieler die Möglichkeit bei Arenakämpfen gegen andere Trainer anzutreten. Dazu muss aber Level 5 erreicht werden. Wie die Pokestops sind auch die Arenen auf der ganzen Welt verstreut. In Passau befindet sich beispielsweise eine beim Brunnen am kleinen Exerzierplatz. Weltweit spielen mittlerweile weit über 50 Millionen Menschen Pokémon Go.Vor allem der Nostalgiefaktor ist ein entscheidender Grund für die Zocker. Die Pokémon Go App von Nintendo war in den ersten Tagen gefragter als die Socialmedia Plattform Twitter. Der Spiegel hat zudem berichtet, dass sich der Börsenwert von Nintendo seit Veröffentlichung von „Pokémon Go“ am 7. Juli mehr als verdoppelt hat. Darüber hinaus berichten die Medien immer öfter von kuriosen Vorfällen bei der Pokémonjagd. So hat eine 19-jährige in den USA beim Pokémon Go spielen eine Wasserleiche anstatt einem virtuellen Monster gefunden. Spieler die auf Pokémonjagd gehen sollten deshalb auf keinen Fall ihre Umgebung außer Acht lassen. Wer unachtsam auf die Straße läuft und einen Unfall verursacht, handelt laut Klaus Würfel von der Axa-Versicherung fahrlässig. Für einen herbeigeführten Schaden müsse der Verursacher mit seiner Privathaftpflichtversicherung haften. Stets einzelfallabhängig zu beurteilen sei die Haftungsfrage lediglich bei Kindern unter 11 Jahren. Bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres sind diese im Straßenverkehr stets deliktunfähig. Nur wenn die Eltern des Kindes ihre Aufsichtspflicht verletzen könne der Geschädigt auf einen Ersatz hoffen, so der Experte. Wer die Augen offen hält vermeidet also nicht nur Unfälle sondern hat auch die Möglichkeit Pokémon Meister zu werden.



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