9. August 2016


Pocking

DMV Speedway Länderkampf in Pocking

Gut 1800 Zuschauer waren gekommen um nach langer Zeit wieder bei einem großen Speedwaysportereignis im Rottal Stadion in Pocking dabei sein zu können. Auf dem Programm stand ein spannender Länderkampf zwischen Deutschland, Dänemark, Australien und einem Team Europa. Ein herrlicher Renntag war zu erwarten. Wäre da nicht der große Regen gekommen. Nach zehn Wertungsläufen und zwei Seitenwagendurchgängen ging nichts mehr. Ein 20 Minuten anhaltender Wolkenbruch setzte die Bahn völlig unter Wasser. Das Rennen musste abgebrochen werden. Vorher gab es beste Werbung für den Speedwaysport. Die Fahrer aus Australien, Deutschland, Dänemark und vom Team Europa mit Fahrern aus Italien, Polen und Tschechin zeigten spannende Zweikämpfe und kämpften um jede Position. Ganz vorne mit dabei, Lokalmatador Valentin Grobauer aus Ruhstorf. Valentin Grobauer ist in seinem ersten Profijahr. Auf der Pockinger Bahn holte er sich gleich im ersten Rennen den Sieg. Von Pocking aus geht es für ihn direkt zum Finale der Europameisterschaft. Mit dabei, Vater Grobauer, selber ehemaliger Speedwayfahrer. Star aller Speedwayfans ist der derzeit erfolgreichste deutsche Speedwayfahrer, Martin Smolinski. Fünf Punkte holte er in zwei Rennen für das Deutsche Team. Er versuchte noch alles, um auch nach dem Regen das Rennen fortsetzen zu können. Doch alle Bemühungen des Pockinger Bahndienstes, nach einer halben Stunde stand fest, nichts geht mehr. Für Martin Smolinki eine weitere Erfahrung in seinem bewegten Rennsportleben. Rennsportleiter Sönke Petersen, ehemaliger Speedwayfahrer, durch einen Unfall im Rollstuhl, konnte die Bahn nicht mehr freigeben. Schluss also. Schade nicht nur für die Zuschauer und Speedwayfahrer, sondern auch für die Seitenwagen Gespanne die vorher in zwei Rennen angetreten waren. Beide Male siegte das Vizeeuropameistergespann Venus-Heiß. So ging ein Renntag zu Ende. Die Zuschauer zeigten Geduld und Fairnes und blieben bis die Entscheidung für einen Rennabbruch fiel. Sie sahen zumindest zehn Ländervergleichskampf Wertungsläufe und zwei Seitenwagen-Rennen.



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