8. Januar 2014


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Dreikönig

Einzug der Dreikönige am Dreikönigstag, dem Tag der Erscheinung des Herrn,  wie dieses Hochfest in der katholischen Kirche genannt wird. Die drei Weisen aus dem Morgenland  werden als Heilige verehrt. Epiphanie oder Epiphanias, am 6. Januar wird auch in den evangelischen Kirchen an die Weisen gedacht. In den orthodoxen Kirchen wird ihr Fest dagegen zusammen mit Weihnachten gefeiert.

Beim Dreikönigsgottesdienst im Stephansdom in Passau, sprach Prälat Klaus Metztl von einer Sternstunde welche die drei Weisen aus dem Morgenland erlebt haben als sie zur Krippe kamen und das Kind fanden, zu dem der Stern ihnen den Weg gewiesen hat. Nach solchen Sternstunden sehnen sich auch die Menschen von heute.

Die Geschichte der vor allem im Volksglauben stark verwurzelten Heiligendreikönige liegt im Dunkel. Die Bibel beruft sich auf wenige Angaben im alten Testament in denen Könige die Geschenke bringen und im neuen Testament berichtet als einziger Matthäus von den Magiern aus dem Osten.

Wie dem auch sei, gerade weil die Dreikönige soviel Spielraum für Legenden und Geschichten bieten, werden sie besonders verehrt und ihre Herkunft aus dem Dunkel der Geschichte lässt viele Deutungen zu.

Ihre Namen, Kaspar, Melchior und Balthasar erhielten sie erst im sechsten Jahrhundert. Gold, Weihrauch und Myrre brachten sie dem Kind als Zeichen der Anbetung und Verehrung.

Im Brauchtum haben sich die Dreikönige bald auf den Weg von Haus zu Haus gemacht, so wie heute die Kinder und Jugendlichen die für Kinder in Not in aller Welt als kleine Könige sammeln und damit gutes Tun.

Die Dreikönige fanden auch Einfang in die Volkssprache. Gasthäuser tragen ihre Namen und heißen König, Krone oder Stern. In der Saldenburg bei Tittling ist die Burgkapelle als einzige Kirche im Bistum Passau den Dreikönigen geweiht



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