21. Mai 2015


Allgemein

Einigkeit unter Landräten

Eine durchgehende Autobahnverbindung von Passau bis München. Das fordert die Politik schon seit Jahrzehnten. Bei der A94-Konferenz am Mittwoch in Simbach am Inn wurde der aktuelle Stand präsentiert. Das zentrale Ziel besteht darin, das noch fehlende Autobahnstück zwischen Malching und Pocking in den vorrangigen Bedarf zu rücken.

 

 

 

Das fehlende Teilstück bei Dorfen soll voraussichtlich bis 2019 fertig gestellt werden. Dann ist die Autobahn durchgängig von München bis Marktl befahrbar. Niederbayern darf hier nicht außen vor gelassen werden, so das einstimmige Fazit der drei Landräte. Auf Streitigkeiten bei der Trassenführung soll verzichtet werden. Wichtig sei, dass jetzt eine Trasse in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werde.

 

 

 

Für Niederbayern wurden bereits die beiden Teilstücke von  Burghausen nach Malching und von Malching nach Pocking angemeldet. Die Entscheidung darüber werde im Herbst fallen.

 

 

 

Als Gastgeber der Konferenz machte Simbachs Bürgermeister Klaus Schmid deutlich, dass vor allem seiner Stadt eine „Sandwich-Situation“ drohe. Der Verkehr und die Abgase würden Simbach verschütten, wenn die Autobahn beide Seiten der Stadt umschließt, so der Bürgermeister. Falls die Strecke nun in den vordringlichen Bedarf aufgenommen wird, fordert er die sofortige Planungsaufnahme für den konkreten Steckenverlauf.

 



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