22. November 2016


Flüchtlinge

Entlastung für Kommunen

Die Bayerische Staatsregierung hat angekündigt, 50 Prozent für die Unterbringung volljährig gewordener Flüchtlinge in der Jugendhilfe zu übernehmen. Der niederbayerische Bezirkstagspräsident Olaf Heinrich begrüßt diese finanzielle Hilfe. Im Falle einer Umsetzung der Zusage würden die Kommunen in Niederbayern um rund 10 Millionen entlastet werden, so Olaf Heinrich. Die Regierungsbezirke müssen aktuell die gesamten Kosten tragen für unbegleitete Flüchtlinge, die nach der Vollendung des 18- Lebensjahres weiterhin Maßnahmen der Jugendhilfe beanspruchen müssen. Der Bezirk Niederbayern hat dafür rund 20 Millionen Euro im Haushalt 2017 eingeplant. Im kommenden Jahr werde mit rund 340 unbegleiteten Personen in der Jugendhilfe gerechnet. Das wären circa um 100 Personen mehr als im aktuellen Kalenderjahr.



Oben