19. März 2015


wichtig

Fachkräftemonitor der IHK Niederbayern

In fünf Jahren stehen den Betrieben in der Region nur noch 335.000 Fachkräfte zur Verfügung. Dann nämlich scheiden die geburtenreichen Jahrgänge aus dem Arbeitsleben aus. Damit werden Mitarbeiter fehlen – und zwar nicht unerheblich.

Aktuell fehlen in Niederbayern 13.000 Personen mit beruflicher Qualifikation im technischen Bereich. Zusammen mit der Hotellerie zeige sich hier die größte Fachkräftelücke, so der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der IHK Niederbayern in Passau Martin Frank. Im Vergleich dazu sei mit nur 500 fehlenden Kräften der Bedarf an Akademikern relativ gering.

Die Attraktivität eines akademischen Berufs – sie könnte auch einen finanziellen Hintergrund haben. Denn wichtig bei der Berufsentscheidung ist auch eine gerechte Entlohnung.

Eine weitere Herausforderung für die Betriebe sei die Tendenz des steigenden Alters der Mitarbeiter. Im Jahr 2020 ist die durchschnittliche Fachkraft in Niederbayern zwei Jahre älter als heute, Tendenz steigend, sagt Frank.

Schon jetzt sehen knapp 60% der niederbayerischen Unternehmen im Fachkräftemangel ein Risiko für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung. Handlungsfelder für die Betriebe sieht Frank deshalb in der Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern sowie bei Maßnahmen im Bereich der Mitarbeitergewinnung und -bindung.



Oben