11. April 2014


Kriminalität

Fortsetzung

Am zweiten Prozesstag um den Totschlag in Passau-Heining im vergangenen Sommer wurden am Freitag im Landgericht mehrere Zeugen befragt: Rettungsdienst, Notarzt und die Beamten der Polizei. Sowohl der Notarzt als auch ein Rettungssanitäter sagten aus, dass dem Opfer Anita H. nicht mehr zu helfen gewesen sei. Sie hätten mindestens 30 Minuten lang versucht, die damals 50-Jährige zu reanimieren. Durch den erheblichen Blutverlust – dem Opfer war mit einem Messer die Halsvene durchtrennt worden – kam jede Hilfe zu spät. Die Polizeibeamten berichteten, Gerold H., der Ehemann des Opfers, habe sich anstandslos festnehmen lassen, habe ruhig gewirkt. Der 57-jährige Gerold H., sitzt seit der Tat in Untersuchungshaft. Er soll im Juli vergangenen Jahres seine damals 50-jährige Ehefrau mit 20 Messerstichen getötet haben. Er selbst hat damals einen Notruf abgesetzt. Am kommenden Dienstag wird der Prozess fortgesetzt.



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