15. Januar 2014


wichtig

Freihandelsabkommen

Das Transatlantic Trade and Investment Partnership-Abkommen – es wird von der Bundesregierung begrüßt. Doch das so genannte Freihandelsabkommen steht auch in der Kritik: Genfood und amerikanische Standards in der Industrie könnten massive Nachteile für deutsche Verbraucher und Unternehmen mit sich bringen, so die Befürchtung der Gegner.

Weltweit schließen sich Staaten zusammen, um sich global besser positionieren zu können. Die IHK in Passau begrüßt deshalb die aktuellen Verhandlungen für ein Freihandelsabkommen mit den USA.

Wesentlicher Teil des Abkommens sei, dass zum einen Zölle abgebaut werden, zum anderen technische Standards angeglichen, adaptiert oder zumindest akzeptiert werden.

Nicht einmal in der EU sei es möglich, automatisch Produkte in andere Mitgliedsstaaten zu liefern. Auch das europäische Schutzniveau sieht Peter Sonnleitner, Bereichsleiter International bei der IHK Niederbayern, nicht in Gefahr. Nach dem Vorsorgeprinzip muss in Europa die Industrie nachweisen, dass ihre Produkte unschädlich sind, in den USA ist das umgekehrt.

Noch würden sich nur Experten mit dem Thema befassen. Wenn aber der politische Prozess in Gang kommt, spricht sich Sonnleiter – wie auch die Gegner – für Transparenz des Verfahrens aus.



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