20. Juni 2016


Simbach am Inn

Gedenkgottesdienst in Simbach

Die Stadtpfarrkirche St. Marien in Simbach am Inn war voll. Rund 600 Menschen waren am Freitagnachmittag zusammengekommen, um gemeinsam mit dem Passauer Bischof Stefan Oster und dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und Stadtpfarrer Franz Haringer den sieben Todesopfern der Flutkatastrophe vor gut zwei Wochen zu gedenken. Mut und Hoffnung zusprechen wollten die beiden Bischöfe vor allem den Angehörigen, und auch all jenen, die teilweise Alles verloren haben. Glaube und Solidarität seien es, was den Menschen hier in Simbach Mut und Hoffnung schenke, so auch der evangelische Landesbischof. Denn gerade in Zeiten großer Not würden viele Menschen große Solidarität und Gemeinschaft erfahren – und wieder mehr „zusammenrücken“. „Hoffnung“ war ein zentraler Gedanke des ökumenischen Gottesdienstes. Bischof Stefan Oster dankte schließlich in seiner Predigt den vielen Helfern und Freiwilligen, die in dieser großen Not mit anpacken, und all jenen, die füreinander eintreten, füreinander beten und zusammenhalten. Und genau für diese Zuversicht haben schließlich alle gebetet, die zu diesem Gottesdienst gekommen waren: Angehörige der Verstorbenen, Betroffene, Vertreter aus Politik und Gesellschaft und die vielen Hilfskräfte.



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