7. März 2017


Mobilität und Verkehr

Gefährlicher Leichtsinn

Trotz eindeutiger Beschilderung und technischer Sicherheitsvorkehrungen kommt es auf Bahnübergängen immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen. Laut einer Mitteilung der Bundespolizei Passau überqueren immer öfter Radfahrer und Fußgänger trotz geschlossener Bahnschranke und Rotlicht den Bahnübergang, unmittelbar vor Überfahrt des Zuges. Dieser gefahrvolle Leichtsinn ist vor allem auf eine Unterschätzung des Bremswegs eines Zugs zurückzuführen. So benötigt ein Zug mit einer Geschwindigkeit von 100 km/h bis zu 1.000 Meter zum Anhalten. Das Überqueren eines Bahnüberganges trotz Rotlicht und geschlossener Schranke“ ist deshalb nicht nur lebensgefährlich sondern kann nach dem neuen Bußgeldkatalog mit 350 bis 700 Euro bestraft werden.



Oben