19. März 2014


Allgemein

Gefahr durch Plastikmüll

Wiener Forscher schlagen Alarm: Sie haben in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass die Uferbereiche der Donau zwischen Wien und Bratislava stärker verschmutzt sind als bisher angenommen. Der Grund: Plastikteilchen, die im Wasser schwimmen. In einzelnen Bereichen sei die Verschmutzung sogar so stark, dass sich dort mehr Plastikpartikel als Fischlarven befinden. Befürchtet wird, dass auch Abschnitte weiter flussaufwärts betroffen sind – So auch der Raum Passau.

Zwar seien die Eintragungen durch die Kläranlagen erheblich geringer geworden, es lässt sich aber nicht verhindern, dass Plastikteilchen in die entsprechenden Gewässer gelangen. Die Gefahr besteht darin, dass die Fische die Kleinstteile mit Nahrung verwechseln und sie damit in die natürliche Nahrungskette gelangen. Betroffen davon wäre aber

Die Forscher sind dennoch der festen Überzeugung, dass sich der hohe Grad der Verschmutzung auch auf andere Flussabschnitte auswirkt. Darüber hinaus vermuten sie, dass es sich sogar um ein globales Problem handelt. Das werden aber erst konkrete Ergebnisse von weiteren Untersuchungen zeigen.



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