24. Juli 2015

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Gegen das Vergessen

In Passau sind am Freitag die ersten STOLPERSTEINE verlegt worden. Vor drei Häusern sollen sie an jüdische Familien erinnern, die dort zuletzt in der Dreiflüssestadt gelebt haben und vom NS-Regime verfolgt wurden. Initiiert hat das Erinnerungsprojekt der Stadtjugendring in Kooperation mit verschiedenen Passauer Schulen und Jugendverbänden. Verlegt hat die 14 STOLPERSTEINE der Kölner Künstler Gunter Demnig, der damit bereits 1996 begonnen hat. Zunächst ohne Genehmigung, ab 2000 dann legal.

Im Passauer Rathaussaal wurde im Anschluss der drei Familien Burian, Pick und Grünebaum gedacht, deren Kinder durch Flucht überlebt haben. Anlass für die ersten STOPLERSTEINE in Passau ist das diesjährige Gedenken an das Ende der NS-Gewaltherrschaft vor 70 Jahren.



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