17. Dezember 2014


Kunst und Kultur

Goldhaubentradition ist immaterielles Kulturerbe

Die Goldhaubentradition im Passauer Land ist zum immateriellen Kulturerbe erklärt geworden. Das gab das bayerische Kultusministerium in einer Pressemitteilung bekannt. Bei der Goldhaube handelt es sich um eine nach Vorbildern des 19. Jahrhunderts gefertigte Kopfbedeckung. Sie wird von Frauen im Passauer Land als schmückendes und „krönendes“ Accessoire der Festtagskleidung getragen. Etwa 1.000 Trägerinnen in rund 35 Gruppen knüpfen seit den 1970er Jahren mit großem Engagement an diese alte Tradition an.

Neben den Goldhaubenträgerinnen wurden weitere Bräuche, Feste und Handwerkstechniken in das Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, beispielsweise der Kötztinger Pfingstritt und die Bayerische Brautradition nach dem Reinheitsgebot.



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