21. März 2017


Hochwasser

Grenzübergreifender Hochwasserschutz

Überschwemmungen richten fast immer verheerende Schäden an. Auf Initiative der oberösterreichischen Stadt Schärding haben sich daher nun vier Gemeinden zusammengetan, um sich gemeinsam gegen künftige Hochwasserereignisse zu schützen. Im Zuge dessen wird derzeit in Schärding ein grenzüberschreitendes Projekt zum Hochwasserschutz umgesetzt. Für den Ernstfall errichten die Gemeinden Neuhaus am Inn, Brunnenthal, Sankt Florian und Schärding in der Nähe des Friedhofs der Barockstadt ein gemeinsames Sandsacklager.

Da sich rund zwei Drittel des Gemeindegebiets von Neuhaus am Inn innerhalb des vom Hochwasser bedrohten Bereichs befinden, verspricht sich Josef Schifferer, erster Bürgermeister der Gemeinde, vor allem in Bezug auf die Belastung der Einsatzkräfte bei künftigen Hochwasserereignissen große Vorteile von dem Gemeinschaftsprojekt.

Insgesamt wird das Sandsacklager für den Katastrophenschutz rund 1,4 Millionen Euro kosten.

Bereits im Sommer 2017 sollen die Baumaßnahmen in der Passauer Straße abgeschlossen werden. Geplant ist, das Lager noch im Herbst dieses Jahres offiziell in Betrieb zu nehmen.



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