3. Juni 2015


Hochwasser

Zwei Jahre sind vergangen seit der großen Flut

3. Juni 2013 – nach tagelangen Regenfällen hatte die Donau einen Höchststand von 12,89 erreicht. Über 500 Jahre war der Pegel nicht mehr so hoch. Genau zwei Jahre später ist auf den ersten Blick nichts mehr von dieser Naturkatastrophe zu bemerken. Doch die Geräusche der Handwerkerarbeiten und offene Hauswände erinnern immer noch daran. Insgesamt entstand in der Dreiflüssestadt ein Schaden von rund 190 Millionen Euro.

Unterstützung erfahren die Betroffenen unter anderem von Hilfsorganisationen wie der Caritas.

In Passau leben, heißt leben an drei Flüssen. Ein Spruch, mit dem die Stadt wirbt. So schön das Leben hier auch ist, mit weiteren Hochwassern muss gerechnet werden. Schutzmaßnahmen sind schon längere Zeit geplant.

Doch die Kompressoren und Trocknungsgeräte sind noch lange nicht abgeschaltet. Für die Sanierungsarbeiten ist kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen.

Insgesamt wurden 3.767 Anträge zur Hochwasserhilfe bearbeitet. Durch Spendengelder wurden viele Betroffene unterstützt. Die Caritas wollte mit dem Hochwasserbüro nicht nur finanziell helfen.

Um den Kostenanteil der Kommunen für die jeweiligen Schutzmaßnahmen von 50 Prozent zu schmälern, hat die Stadt Passau einen Sonderstatus bei der Bayerischen Staatsregierung gefordert.



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