5. Juli 2017


Mobilität und Verkehr

Höhere Strafen

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat ein verschärftes Vorgehen gegen Gaffer und Rettungsgasse-Sünder angekündigt. Nach dem schweren Busunfall auf der A9 soll die Bayerische Polizei die Bildung einer Rettungsgasse verstärkt kontrollieren und Verstöße konsequent ahnden. Bislang wurden Fahrer, die bei Staus keine Rettungsgasse gebildet haben, mit einem Verwarngeld in Höhe von 20 Euro bestraft. Dafür fordert der Minister nun ein Bußgeld von bis zu 165 Euro. Um Gaffern an Unfallstellen Einhalt zu gebieten, kündigte Joachim Herrmann weiterhin an, dass Verstöße gegen den neuen Straftatbestand konsequent geahndet werden. Ein Schaulustiger, der Unfallretter behindert, kann nun mit einer Geldstrafe oder mit einer Freiheitsstrafe von bis zu einem Jahr bestraft werden.



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