13. April 2017


Umwelt und Natur

Hohe Verluste bei Bienenvölkern

In Niederbayern liegen die Verluste an Bienen bei rund 20 Prozent. Nach Angaben des Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten sollen jedoch statistisch gesehen mehr Bienenvölker gestorben sein. Generell kommt es alle zwei Jahre zu höheren Überwinterungsverlusten bei den Bienen. Laut dem deutschen Bienenmonitoring sei jedoch keine erkennbare Steigerung über einen Beobachtungszeitraum von acht Jahren zu erkennen. Der Hauptgrund für die Verluste ist die Varroamilbe. Sie ist deshalb so gefährlich, da die Honigbiene im Verlauf ihrer Evolution keinen Kontakt zu diesem Parasiten hatte und somit über keine Abwehrmechanismen verfügt. Um den Milbenbefall zu senken können die Imker die Drohnenbrut ausschneiden sowie organische Säuren als Bekämpfungsmittel einsetzen.



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