5. Dezember 2016


Kriminalität

Illegale Tiertransporte

Die Zahl der illegalen Tiertransporte scheint in der öffentlichen Wahrnehmung besonders in der letzten Zeit wieder zugenommen haben. Erst vor kurzem wurden in der Passauer Region drei Husky-Welpen aufgegriffen. Sie waren aus Rumänien unterwegs nach Deutschland.
Das Hauptproblem sieht sie darin, dass die Käufer zwar Rassehunde haben, aber möglichst wenig Geld dafür ausgeben wollen. Über Internetportale stoßen sie dann auf perfekt scheinende Hunde aus dem östlichen Ausland.
Das Problem beobachtet Bettina Mittler schon seit den 10 Jahren, die sie nun im Tierheim arbeitet. Das Problem werde nicht nur, sondern sei bereits ein ernstzunehmendes Problem.
An den Internetkäufen sei auch bedenklich, dass die Käufer die Hunde nicht kennenlernen können. Nur weil sie am Bild süß aussehen, heiße das noch lange nicht, dass Besitzer und Hund zusammenpassen. Problematisch sei auch, dass sich die potenziellen Käufer nicht über die Rassen informieren. Einen Husky könne zum Beispiel nur jemand halten, der nicht ganztags arbeitet und so den Hund körperlich und auch geistig dementsprechend fordern kann. Gerade deshalb achten die Mitarbeiterinnen des Tierheims besonders darauf, welches Zuhause die kleinen Welpen in Zukunft bekommen.



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