8. März 2018


Soziales und Gesellschaft

„In der Schule läuft mehr als man denkt“

… so das Fazit von Landrat Heinrich Trapp zur jungen Drogenszene in der Region Dingolfing-Landau. Aus diesem Grund hat der Landkreis am Mittwoch sein neues Suchtpräventionskonzept vorgestellt. Die breite Drogenszene Dingolfings sei ein offenes Geheimnis, so Trapp. Das Problem dabei sei außerdem, dass die Hemmschwelle bei Jugendlichen sehr groß sei, sich mit ihrem Suchtproblem an eine Beratungsstelle zu wenden. Darum will der Landkreis nun anonyme Jugendsprechstunden einführen. Für die Gemeinden des Landkreises sollen zusätzliche Sozialarbeiter und Jugendpfleger eingesetzt werden. Daneben wird in Dingolfing ein „Drogenkontaktladen“ eingerichtet – ein Aufenthaltsort für Suchtkranke auf der Suche nach Hilfe.



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