29. September 2016


Flüchtlinge

Integrationsarbeit in Freyung

Fußball gehört in Bayern zum sportlichen Leben wie das Salz auf die Brezn. Da ist es ein gelebtes Zeichen der Integration wenn junge Flüchtlinge den regionalen Sportbetrieb ergänzen, beziehungsweise sogar vor dem Aus retten.
Ende Juli dieses Jahres haben die ersten drei Flüchtlinge ihr Fußballtraining beim TV Freyung begonnen. Sie brachten dann immer mehr Freunde mit zum Fußball und so wird das Team gut ergänzt.
Am Anfang war es für die Spieler schwierig, vor allem auch wegen der Sprache. Mittlerweile haben sie jedoch gute Wege gefunden, um miteinander zu kommunizieren.
Ein paar Straßen weiter besucht Alexandra Mager den jungen Syrer Mohammed und seine Mitbewohner in ihrer Wohnung. Sie ist ehrenamtliche Integrationshelferin. Ihre Aufgaben sind dabei vielfältig.
Anfangs nahm die ehrenamtliche Tätigkeit bis zu vier Stunden täglich ein. Zur Zeit des Umzugs der jungen Syrer sogar noch mehr. Für Alexandra Mager ist Integration nur unter einer Voraussetzung möglich.
Ziel der Integration ist es, dass die Flüchtlinge nicht nur unsere Lebensweise akzeptieren und annehmen, sondern auch etwas davon in ihre Heimatländer überbringen.

In Freyung gibt es darüber hinaus noch viele weitere ehrenamtliche Aktionen und Einrichtungen zur Unterstützung unserer neuer Mitbürger – sowohl auf kirchlicher, kommunaler als auch auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Allen Helfern ist dabei bewusst: wir stehen erst am Anfang dieses langen Prozesses der Integration.



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