31. März 2017


Kriminalität

Jahresbilanz der Polizeiinspektion Fahndung Passau

1077 Persohnenfahndungstreffer, 856 Sachfahndungstreffer und 642 Verkehrsdelikte – Das sind die wichtigsten Eckdaten im Jahresbericht 2016 der Polizeiinspektion Fahndung Passau, der am Freitag offiziell vorgestellt wurde. Die Polizeiinspektion Fahndung, kurz PIF, Passau ist in einem circa 110 Kilometer langen Grenzbereich zu Österreich zuständig für die Schleierfahndung in Stadt und Landkreis Passau.

Im Jahr 2016 wurden bei der PIF Passau 313 Betäubungsmitteldelikte mit 309 Tatverdächtigen festgestellt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einem Anstieg um rund 43 Prozent. Insgesamt wurden 4472 verbotene Tabletten und 231 Kilogramm an Rauschgift sichergestellt.

Die größte Veränderung zum Vorjahr stellte der rückläufige Zustrom von Asylsuchenden nach Deutschland dar, wodurch die Beamten der PIF Passau wieder mehr Zeit für die reguläre Fahnung hatten und haben.

Die zahlreichen Erfolge der PIF Passau seien vor allem auf das Engagement, die Professionalität und das Spezialwissen aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurückzuführen, so Josef Kerschbaum. Sie belegen einmal mehr die Notwendigkeit der Schleierfahndung.



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