23. März 2017


Hochwasser

Joachim Herrmann macht sich ein Bild der aktuellen Lage in Simbach

Im Juni 2016 führten verheerende Überschwemmungen vielerorts im Landkreis Rottal-Inn zu gewaltigen Schäden. Besonders betroffen war die Stadt Simbach. Rund 9 Monate nach der Jahrtausendflut machte sich Joachim Herrmann, Bayerischer Staatsminister des Innern, für Bau und Verkehr, am Mittwoch persönlich ein Bild von den noch immer andauernden Wiederaufbaumaßnahmen. Ein wichtiges Gesprächsthema war dabei unter anderem die Entwicklung eines Konzepts für ein funktionierendes Frühwarnsystem.

Um Auswirkungen einer Katastrophe wie im Juni 2016 in Zukunft verhindern zu können, habe laut Simbachs 1. Bürgermeister Klaus Schmid ein funktionierender Hochwasserschutz für die Stadt höchste Priorität. Aus diesem Grund erhoffe man sich eine Erhöhung der Städtebauförderung von 60 auf 80 Prozent. Außerdem liege die Hoffnung auf einer weiter andauernden Förderung durch das Infrastrukturprogramm des Freistaats.

Der Wiederaufbau Simbachs ist eine kostspielige Angelegenheit. Der Freistaat Bayern unterstützt die Stadt dabei mit verschiedenen Hilfsprogrammen.

Neben den entstandenen Schäden an den Gebäuden und der Infrastruktur wurden aber auch die Opfer der Flutkatastrophe nicht vergessen.

Auch wenn die oberflächlichen Schäden über die Jahre beseitigt werden – in den Köpfen der Menschen wird die Stadt Simbach wohl für immer mit der Flutkatastrophe 2016 verbunden bleiben.



Oben