23. Dezember 2015


Umwelt und Natur

Juristischer Aspekt im Teerskandal

Im Fall des Teerskandals in Großthannensteig wird aktuell in drei Bereichen ermittelt. Zivilrechtlich steht eine Klage gegen die Firma Thoma aus. Hierbei geht es um eine Schadensersatzforderung in Höhe von einer Million Euro. Außerdem wird zivilrechtlich gegen die Firma Bachl vorgegangen. Diese sollte die Fahrsilowände mit einer Lehmschicht bedecken, damit der darunter liegende Straußenausbruch nicht ins Grundwasser einsickert. Im Verlauf dieser Arbeiten wurden die Silowände vom Lehm ausgedrückt. Verwaltungsrechtlich geht es um die Forderung des Landratsamtes, dass die Firma Thoma den Straßenaufbruch entfernen muss. Hier wurde zugunsten des Unternehmens entschieden. Aus diesem Grund hat das Landratsamt Beschwerde beim Verwaltungsgericht in München eingereicht. Strafrechtlich wird wegen Umweltdelikten ermittelt.



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