17. August 2016


Passau

Keine Kiesbänke in Passau

Die Stadt Passau hat sich in der jüngsten Sitzung des Ferienausschusses einstimmig gegen neue Kiesaufschüttungen an den Ufern von Donau und Inn ausgesprochen. Hauptargument war, laut Verantwortlichen der Stadt Passau, dass die künstlichen Kiesbänke bei Hochwasser dafür sorgen könnten, dass das Wasser langsamer abfließt. Die Aufschüttungen seien nur für ein zehnjährliches Hochwasser, nicht aber für eine schlimmere Flut berechnet worden. Der Vorschlag, neue Kiesbänke aufzuschütten, kommt von der Donaukraftwerke Jochenstein AG. Das Unternehmen plant seit Jahren ein neues Pumpspeicherkraftwerk im Bereich Untergriesbach. Die zwei Kiesbänke mit einer Länge von mehreren Hundert Metern auf dem Gebiet der Stadt Passau sollten als ökologische Ausgleichsmaßnahme dienen.



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