20. Dezember 2016


Politik

Keine Pilgerstätte für Rechtsextreme

Am vergangenen Mittwoch hat der Nationalrat von Österreich beschlossen, die bisherige Besitzerin des Geburtshauses von Adolf Hitler in Braunau am Inn zu enteignen. Die weitere Nutzung der Immobilie ist noch nicht geklärt. Der ÖVP-Abgeordnete Nikolaus Prinz sagte dazu, Enteignungen seien generell keine schöne Sache, im vorliegenden Fall aber notwendig, damit das leere Haus nicht zur Pilgerstätte für Rechtsextreme verkomme. Das Haus dürfe nun aber nicht abgerissen werden, sondern man solle es neutralisieren, so Walter Rosenkranz von der FPÖ. Dem Gesetzentwurf vom Mittwoch zufolge soll die Liegenschaft unmittelbar nach einer Entschädigungszahlung an den Bund übertragen werden, wobei sich die Republik Österreich verpflichtet, das Gebäude nicht weiter zu veräußern.



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