20. März 2015


Allgemein

Kirche in Not

Das Hilfswerk wurde 1947 in Belgien gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg organisierte der Prämonstratenser Pater Werenfried van Straaten in Belgien und den Niederlanden Hilfe für die deutschen Nachbarn. Vierzehn Millionen Heimatvertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten strömten in die vier Besatzungszonen, in denen es wenige Unterkünfte, zu wenig Nahrung und Kleidung gab. Pater Werenfried rief zur Versöhnung mit den ehemaligen deutschen Kriegsgegnern auf. Er bat um Nahrungsmittel und Kleidung, um den Deutschen in ihrer Not zu helfen. Dass er anfangs vor allem Speck bei den flämischen Bauern sammelte, trug ihm den Namen „Speckpater“ ein.  Aus der Bewegung des Speckpaters entstand das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not. Das weltweit tätige Hilfswerk lud zum 5. internationalen Kongress nach Würzburg ein.

Manche Menschen bei uns können sich noch an Pater Werenfried erinnern der auch einmal Passau besuchte. In seinem Geist trafen sich 2000 Freunde und Förderer von Kirche in Not in Würzburg zum 5. internationalen Kongress des katholischen Hilfswerkes. Neben weltkirchlichen Berichten standen die Freude am lebendigen katholischen Glauben sowie aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen im Zentrum des Programms.

Der Kongress wandte sich auch gegen den Strom von Meinungsdiktatur und Political Correctness. Christ sein heute, dass heißt seinen Glaubens zu leben und dafür einzustehen. Das ist nicht immer leicht in unserer Gesellschaft.

Kirche in Not hilft in 140 Ländern den Glauben weiter zu tragen. Gäste aus Zentralafrika, Nigeria, dem Südsudan, aus Kurdistan,  Pakistan und Ägypten berichteten von der schwierigen Situation der Christen in ihren Ländern.

Das kirchliche Hilfswerk will eine Kraftquelle des Glaubens sein. Beim Kongress konnten sich die 2000 Teilnehmer dazu ermutigen und bestärken.

Das vielfältige Programm des viertägigen Kongresses gab dazu reichliche Gelegenheit. Sowohl Gottesdienst und Gebet, als auch die Herausforderungen für die Kirche im 21. Jahrhundert standen im Mittelpunkt vieler Podiumsdiskussionen und Gesprächsrunden



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