2. März 2017


Katastrophen und Unfall

Kleinere Unfälle – So verhalten Sie sich im Schadensfall richtig

Im Jahr 2016 verzeichnete die Polizei alleine in Niederbayern über 6.600 Verkehrsunfallfluchten. Die Aufklärungsquote liegt dabei knapp unter 40 Prozent. Auch wenn der bei einem kleinen Zusammenstoß entstandene Sachschaden auch noch so gering ist: Ein solches unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist kein Bagatelldelikt, sondern eine Straftat, die von der Polizei geahndet wird.
Hat man einen Unfall verursacht, reicht es nicht aus, am beschädigten Objekt beziehungsweise Fahrzeug einfach nur einen Zettel zu hinterlassen.
Um keine Unfallflucht zu begehen, sollte der Verursacher des Schadens zunächst auf den Geschädigten warten. Welche Wartezeit dabei angemessen ist, hängt im Einzelfall meist von den Gesamtumständen ab. Lässt sich der Geschädigte nach einer angemessenen Wartezeit – man geht in der Regel von mindestens 30 Minuten aus – nicht ausfindig machen, sollte sich der Unfallverursacher bei der örtlichen Polizei melden.
Auf diese Weise hat der Geschädigte die Möglichkeit, seinen Schaden zu regulieren. Diese Vorgehensweise lernt man bereits in der Fahrschule. Jeder, der einen Führerschein besitzt, sollte sich also daran erinnern können.



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