7. August 2015


Mobilität und Verkehr

Kritik an geplantem Donauradweg

Ab Obernzell gibt es entlang der linken Donauseite keinen Radweg. In diesem Bereich müssen Radler die Straße nutzen. Kein Problem sagt dazu der Verkehrsclub Deutschland. Ein Radweg sei erst ab 4000 Autos pro Tag sinnvoll. Dort würden aber lediglich rund 1000 am Tag fahren. Und auch mehr Sicherheit bringe ein Radweg nicht. Die häufigsten Unfälle, an denen Radfahrer beteiligt sind, würden untereinander passieren, oder die Zweiradfahrer blieben an Geländern, wie in dem Abschnitt Passau-Obernzell, hängen. Das sagt der örtliche Vorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland.
Das Landratsamt Passau habe bei einer Ausschusssitzung argumentiert, in dem Abschnitt, der nun einen Radweg erhalten soll, habe es im Zeitraum zwischen 2006 und 2012 acht Unfälle gegeben. Auf dem Fahrradweg zwischen Passau und Obernzell habe es sogar 10 Unfälle im gleichen Zeitraum gegeben. Die veranschlagten 900.000 Euro für den Bau des 900 Meter langen Wegs bis zur Kohlbachmühle könne man sinnvoller investieren, so Sluka. Die geplante Plattform allerdings findet er gut.



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