10. Mai 2016


Umwelt und Natur

Mehr Ausweichfläche für Hochwasser

Die Gemeinde Neuhaus am Inn plant die Abtragung der Sandablagerungen bei der Mündung Kößlarner Bach und Inn. Rund 5.000 Kubikmeter Sand wurden durch das Hochwasser 2013 angeschwemmt, wodurch die Retentionsräume in diesem Gebiet verringert wurden. Diese dienen als Ausgleichsareal bei Überschwemmungen, um einen dramatischen Anstieg des Wasserpegels zu verhindern. Bei einem Bauvorhaben in einem Überschwemmungsgebiet muss der Bauherr einen Ausgleich an anderer Stelle schaffen. Um die noch verbliebenen 4.000 Kubikmeter Sand zu beseitigen, bevorzugt das Landratsamt und das Wasserwirtschaftsamt eine sogenannte „Pool-Lösung“. Dadurch haben Bauherren die Möglichkeit als Ausweichraum das entsprechende Volumen an Sand zu kaufen. Dies entspricht den Kosten für die Bereinigung der Fläche. Geplant ist dabei eine Obergrenze von 500 Kubikmetern Sand pro Bauvorhaben.



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