4. Januar 2016


Leben und Wohnen

Mehr Schutz für Mieter

Am 01. Januar ist die neue bayerische Mieterschutzverordnung in Kraft getreten. Sie betrifft etwa die Kappungsgrenze von Mieterhöhungen für Gebiete, in denen die Mietpreisbremse gilt. In diesen Gemeinden darf der Vermieter bei einer Wiedervermietung maximal 10 Prozent mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete verlangen. Darüber hinaus wurde die Kappungsgrenze gesenkt: In den festgelegten Gebieten darf die Miete innerhalb von drei Jahren um maximal 15 Prozent erhöht werden. Entgegen der gesetzlichen Dauer von drei Jahren gilt die Kündigungssperrfristverordnung in den ausgewiesenen Gemeinden ferner für zehn Jahre: Im Falle einer Umwandlung einer Miet- in eine Eigentumswohnung ist der Mieter dadurch vor Eigenbedarfskündigungen wegen wirtschaftlicher Verwertbarkeit länger geschützt. Dies teilte der Deutsche Mieterbund mit.



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