Freiwilligendienst: Ausgebucht
2012 doppelt so viele Bewerber als Stellen
Dass der Bundesfreiwilligendienst derart einschlägt, hätte bei seinem Startschuss im August letzten Jahres wohl niemand gedacht. 2012 werden sich doppelt so viele Menschen bewerben als es Stellen gibt. Somit kommen auf 35 Tausend Plätze rund 60 Tausend Bewerber. Stockt das Bundesfamilienministerium nicht auf, droht 25 Tausend Bewerbern eine Absage. Ganz anders die Situation beim Caritasverband Passau. Dieser sucht noch nach Anwärtern. Ganz dem Trend entsprechend läuft es beim Malteser Hilfsdienst Passau. Er konnte neun von zehn Stellen besetzen.
Warum sich ein Bewerber für einen bestimmten Träger entscheidet, liegt nicht zuletzt an der Vergütung. Diese ist von Träger zu Träger unterschiedlich.
„Ausgebucht“ – wird es für die Bewerber des Bundesfreiwilligendienstes hoffentlich nicht heißen. Das Bundesfamilienministerium berät sich aktuell mit den Verbänden, um eine Lösung zu finden. Freiwilliges soziales Engagement soll schließlich gefördert – und nicht unterbunden werden.








