27. Mai 2015


Gesundheit und Ernährung

Neuordnung Ärztlicher Bereitschaftsdienst

Nicht selten kündigt sich eine Krankheit abends oder am Wochenende an. Ausgerechnet dann, wenn keine reguläre Sprechstunde des Hausarztes ist. Für solche Fälle gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst. Davon befreit waren bis Anfang 2013 verschiedene Fachgruppen wie beispielsweise Psychiater oder Labormediziner. Um die Dienstbelastung der am Bereitschaftsdienst beteiligten Ärzte zu verringern, werden durch eine Neuregelung nach zweijähriger Übergangsfrist nun alle Fachgruppen herangezogen.

Mit der Reform wurden in Bayern die Regionen erweitert und zusammengelegt, so dass mehr Ärzte für den Bereitschaftsdienst zur Verfügung stehen. Um dessen Sicherstellung zu gewährleisten, sei es sinnvoll, ihn auf möglichst viele Schultern zu verteilen, sagt der Allgemeinmediziner.

Ein weiterer Schritt für die optimale Versorgung auch außerhalb regulärer Sprechzeiten, für die die Kassenärztliche Vereinigung Bayern Sorge tragen muss, ist die Einrichtung eines Poolärztesystems. Über 1100 Rückmeldungen von nicht niedergelassenen Ärzten mit allgemeinmedizinischer Weiterbildung hat die KV für dieses Pilotprojekt bereits erhalten. Hintergrund des Pollarzt-Modells ist,

Es ist einer von mehreren Bausteinen, um den Bereitschaftsdienst in Bayern auf ein neues Fundament zu stellen. Die nun umzusetzende Reform ist zwar auf einem guten Weg – am Ziel ist die Kassenärztliche Vereinigung aber noch nicht…



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