3. August 2018


Umwelt und Natur

Niedrigwassersituation spitzt sich zu

Die Wasserpegel der Fließgewässer, Seen und Speichern in Bayern sinken immer weiter ab. Das geht aus einem aktuellen Niedrigwasser-Lagebericht des Bayerischen Landesamts für Umwelt hervor. In Niederbayern haben zum Beispiel die Isar sowie die Rott abschnittsweise einen Wasserstand von sehr niedrig. Die Donau und der Kollbach beispielsweise einen niedrigen. Auch die Grundwasserstände sinken immer mehr. Aktuell zeigen rund 64 Prozent der Messstellen niedrige und sehr niedrige Werte an. Auch auf den Schiffsverkehr wirkt sich der stark zurückgegangene Wasserstand negativ aus. Seitens des Wasserschifffahrtsamts Regensburg gäbe es für den Schiffsverkehr diesbezüglich jedoch keine Sperrungen, so ein Sprecher auf TRP1-Nachfrage. Jeder Kapitän muss selbst entscheiden, ob der Fluss für sein Schiff zu befahren ist. Da die Fahrentiefe derzeit etwa 1,60 statt 2,00 Meter beträgt, besteht jedoch sowohl für Frachtschiffe als auch für Kabinenschiffe die Gefahr stecken zu bleiben, so der Sprecher weiter. Da die sommerlich heiße und trockene Witterung anhalten wird und kaum mit Niederschlag zu rechnen ist, wird sich die Niedrigwassersituation in den nächsten Tage noch weiter verschärfen.



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