14. Februar 2018


Politik

Politischer Aschermittwoch der ÖDP 2018

Bei ihrer Aschermittwochs-Veranstaltung in Landshut hat sich die Partei auf mehreren Politikfeldern als „wählbare Alternative zur CSU“ präsentiert und „für neues Vertrauen in die Politik“ geworben. Die stellvertretende Landesvorsitzende Agnes Becker ging dabei mit Landwirtschaftsminister Brunner ins Gericht. Brunner und der Bauernverband verträten demnach nicht die Bauern, sondern deren Untergang. Durch die Produktion für den Weltmarkt setze sich der „Wachstumswahnsinn“ in der Industrie weiter fort. Ihr Fazit an Brunner: „Setzen. Sechs.“
Der Landesvorsitzende Klaus Mrasek bezeichnete in seiner Rede die zahlreichen Versprechen des designierten CSU-Ministerpräsidenten Markus Söder als „reine Wahlkampftaktik“. Die Seehofer/Söder-CSU sei mitverantwortlich für das schwindende Vertrauen der Bürger in die Politik. Als Schwerpunktthemen für die kommende Landtagswahl zählt die ÖDP unter anderem die Bewahrung von Bayerns Schätzen durch Flächensparen, faire Bündnisse mit der Landwirtschaft statt Agrarindustrie und Massentierhaltung aber auch ein Familiengehalt und wirkungsvolle Maßnahmen gegen die zunehmende Altersarmut. Mrasek ist zuversichtlich, dieses Jahr die fünf-Prozent-Hürde zu überspringen.



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