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Suchtprävention an der staatlichen Wirtschaftsschule
Sucht kann Leben zerstören

schülerAngela Auer erzählt schonungslos über die jahrelange Drogensucht ihres Sohnes und wie er damit nicht nur sein eigenes Leben, sondern auch das der ganzen Familie zerstört hat.

Alexander Golfidis beschreibt seinen eigenen schleichenden Weg in die Drogensucht – Vom berauschenden Glücksgefühl bis hin zum Absturz in die Abhängigkeit -  Die Jugendlichen der staatlichen Wirtschaftsschule in Passau lauschen gebannt diesen Vorträgen. Bereits zum fünfen Mal veranstaltet die Schule eine Suchtpräventionswoche.  

Bei Suchtpräventionen arbeiten die Schulen auch mit der Polizei zusammen.  Die Jugendlichen werden direkt mit dem Thema Drogen konfrontiert.  

Falscher Freundeskreis und Probleme in der Familie sind häufig Gründe, warum sich Jugendliche in Rauschmittel flüchten. Der Einstieg in die Drogenwelt beginnt oft schon früh.

In Niederbayern bearbeitet die Polizei jährlich rund 2500 Rauschgiftdelikte. Im Jahr 2009 starben 28 Menschen an Drogenkonsum.

Die Schülerinnen und Schüler der Wirtschaftsschule nehmen sich die Vorträge im Rahmen der Suchtpräventionswoche hoffentlich zu Herzen.  Im richtigen Moment „nein“ sagen – hätte vielleicht auch Alexander Golfidis vor seiner Drogenlaufbahn bewahrt.

Quelle: trp1