19. Juni 2017


Religion und Ethik

Prozessionen bei strahlendem Sonnenschein

Tausende Katholiken waren am Fronleichnamstag in Bayern bei herrlichem Sommerwetter mit dem eucharistischen Brot durch die geschmückten Straßen der Städte und Dörfer gezogen. Beim „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“ erinnerten die Gläubigen daran, dass Jesus Christus in Wein und Brot wirklich gegenwärtig ist. An den Prozessionen in den Pfarrgemeinden nahmen traditionell zahlreiche Vereine und Verbände sowie Gläubige aller Altersgruppen teil. Das Hochfest Fronleichnam entstand im 13. Jahrhundert, im Wesentlichen auf Anregung einer Frau, Juliana von Lüttich. Einige Jahre nach dem Tod der heiligen Juliana führte das Bistum Lüttich 1246 das Fronleichnamsfest ein, und wenige Jahre später dehnte Papst Urban IV. die Feier des Leibes und Blutes Christi auf die gesamte Kirche aus. Seine Beliebtheit verdankt dieser Festtag vor allem den reich geschmückten Prozessionstrassen bei der unter einem Baldachinhimmel die Monstranz mit dem Leib Christie, der Hostie, durch die Straßen der Städte, Märkte und Dörfer getragen wird.



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