9. November 2017


Umwelt und Natur

Rückgang bei Waldschäden

Die Wälder im Freistaat erholen sich langsam von dem trockenen Sommer 2015 und den jüngsten Schäden durch Stürme und Schädlingsbefall. Das geht aus dem aktuellen Waldbericht hervor, den Bayerns Forstminister Helmut Brunner im Landtag in München vorgestellt hat. Der Anteil der Bäume, die mehr als ein Viertel ihrer Blätter oder Nadeln verloren haben, ist um 7,3 Prozentpunkte auf 24,6 Prozent gesunken. Dadurch seien vor allem Buchen wuchskräftiger geworden, so der Minister. Anlass zur Sorge gebe jedoch der Zustand der Eschen, da fast zwei Drittel des Baumbestands am Eschentriebsterben leiden. Helmut Brunner gab außerdem bekannt, dass in den nächsten Jahrzehnten in Bayern zahlreiche Wälder in stabile und artenreiche Mischwälder umgewandelt werden. Damit soll die Anpassung an den Klimawandel erreicht werden.



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