21. Juni 2016


Hochwasser

Soziale Nachsorge für Hochwasser-Geschädigte

Über 350 Rettungskräfte des Bayerischen Roten Kreuzes waren bei dem katastrophalen Hochwasser im Landkreis Rottal-Inn im Einsatz. Obwohl sieben Menschen ihr Leben verloren haben, konnten die Helfer 150 Menschen aus unmittelbarer Lebensgefahr retten. Über 500 Betroffene hat die BRK Wasserwacht insgesamt aus den Wassermassen geborgen. Auch für die Rettungskräfte war die Situation extrem.
Der BRK-Kreisverband Rottal-Inn zog am Montag bei einer Pressekonferenz eine erste Zwischenbilanz des Hochwassereinsatzes. Doch trotz der verheerenden Folgen der Katastrophe habe man Glück im Unglück gehabt, so Landrat Michael Fahmüller.
Das Bayerische Rote Kreuz errichtet in Simbach am Inn nun eine Beratungsstelle, die die Betroffenen auch weiter begleiten soll.
Der Alltag werde zwar nicht mehr sein wie vor der Katastrophe, aber man wolle den Betroffenen helfen, ihr Leben wieder neu zu gestalten, so Herbert Wiedemann. Für die Beratungsstelle ist das Rote Kreuz noch auf der Suche nach Personal. Nach aktuellen Planungen soll das Projekt mindestens drei Jahre dauern, um die Betroffenen auch nachhaltig betreuen zu können.



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