18. April 2017


Pocking

Speedway 2017 – Osterrennen in Pocking

Bundesliga Speedway am Samstag, Vier Länder Vergleichskampf am Sonntag, zwei Tage lang gab es Speedway- und Seitenwagenrennen im Rottalstadion in Pocking. Damit wurde vom MSC Pocking nach Jahren der Auseinandersetzungen um den Lärmschutz, die Tradition der Osterrennen wieder aufgenommen.
Glück hatten die Veranstalter mit dem Wetter. Trotz schlechter Vorhersagen, konnten sowohl der Bundesliga Vergleichskampf als auch der Vierländerkampf am Sonntag einwandfrei durchgeführt werden. Das Bundesligarennen am Samstag zwischen den White-Tigers des Deutschen Motorsportverbandes, dazu haben sich die Motorsportvereine aus dem württembergischen Berghaupten und Diedenbergen aus dem Rhein-Main Gebiet zusammengeschlossen, und den Wölfen aus Wittstock bei Frankfurt an der Oder, gewannen die Wölfe aus Wittstock klar. Bester Einzelfahrer vor 500 Zuschauern war dabei Michael Härtel aus Dingolfing der an beiden Tagen am Start war und jeweils erfolgreich punktete.
Bei den Zuschauern beliebt sind die Seitenwagengespanne. Nach vier Rennen konnte das Gespann des deutschen Vizemeisters Markus Venus und Corinna Günthör den Gesamtsieg für sich entscheiden. Mit dem Abschneiden bei diesen Rennen ist er mehr als zufrieden.
Sieger des Vierländervergleichskampfes am Ostersonntag wurde die Deutsche Mannschaft mit Martin Smolinski, Michael Härtel, Daniel Spiller und dem Lokalmatador aus Ruhstorf an der Rott, Valentin Grobauer der inzwischen in das Profilager gewechselt ist.
Den Schritt ins Profilager hat der 22 jährige, der in Pocking mit der Nummer zwei am Start war, nicht bereut. Es läuft gut, trotz der Anstrengungen die ein Start für mehrere Motorsportvereine mit sich bringt.

Publikumsliebling ist wie überall wo er startet, Martin Smolinski. Der einzige deutsche Fahrer der es in den Welt Grandprix geschafft hat fuhr auch in Pocking kräftig Punkte für den Sieg der deutschen Mannschaft ein.
Der Spitzenfahrer ist bereits für das Jahr über ausgebucht. Der Motorsport gehört zu Pocking, so Smolinski der sich mit dem hiesigen MSC und dem niederbayrischen Motorsport-Publikum besonders verbunden fühlt. Zufrieden mit dem Rennverlauf, bei dem es nur einige wenige harmlose Stürze gab, zeigte sich auch MSC Vorstand Rudi Riermeier.
1200 Zuschauer waren zum Vierländerkampf gekommen. Sie sahen besten Speedwaysport. Deutschland siegte vor Dänemark, Polen und dem Europa Team. Eine gute Werbung für die Zukunft damit wieder mehr Rennsportfreunde den Weg in das Rottal Stadion finden.



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